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Interkulturelle Themen, Stadtrallye, Exkursionen und mehr

Von Mittwoch, 12. Februar 2014 bis Donnerstag, 20. Februar 2014 sind im Ratsgymnasium Bielefeld und in den Familien etlicher Schülerinnen und Schüler wieder Gäste aus Abingdon, England, zu Gast. Am Donnerstag, 13. Februar 2013, werden die Gäste (Schüler und Lehrer) in der ersten großen Pause in der historischen Rats-Aula offiziell begrüßt. Anschließend gibt es eine Stadtrallye, bei der interessante Fragen über Schule und Innenstadt zu beantworten sind.

Auf dem weiteren Programm der Austausch-Tage stehen Unterrichtsbesuche, ein Ausflug nach Münster und in die Autostadt Wolfsburg, ein Besuch in der Oetker-Eisbahn, ein Anglo-German Project der englischen und deutschen Schülerinnen und Schüler, ein Gang zur Dr. Oetker Welt, eine Führung durch die Bibliothek des Ratsgymnasiums sowie ein traditionelles Fußballspiel der Gäste gegen die Gastgeber.

Die Gäste aus der englischen Jungenschule (Abingdon School) werden von Herrn Nick Revill (Austauschkoordinator) und Frau von Widdern, die Gäste aus der Mädchenschule (School of St Helen and St Katharine) von Frau Dr. Nina Clark (Austauschkoordinatorin) begleitet. Die Austauschkoordination am Ratsgymnasium Bielefeld liegt in den Händen von Frau Dr. Marli Schütze.

 

Bielefeld (20.12.2013): Am Morgen nach dem Wettbewerb war in der UIIIb nicht nur angesichts der nahenden Weihnachtsferien die Stimmung ausgelassen: Stolz und Freude auf den erfolgreichen Debattanten aus der eigenen Klasse waren nicht nur hör-, sondern auch lesbar: „Mattis = Debattantanator“ stand in bunten Lettern an der Tafel des Klassenraums. Tags zuvor hatte sich Mattis Harhoff in der Aula vor Caroline Breit (UIIIc), Kaja Hildebrand (UIIIb) und Anna Frink (UIIIa) in der Finaldebatte des ersten „Jugend-debattiert“-Schulwettbewerbs am Ratsgymnasium nach Jury-Punkten durchgesetzt. Mattis und Caroline nehmen nun Ende Februar am Regionalwettbewerb der Bezirksregierung Detmold teil.

Auch wenn am Ende nur einer gewinnen konnte, sprach die Jury, bestehend aus erfahrenen Schülern des Oberstufen-Debattierklubs, einigen Deutschkollegen und Dr. Gindele als externem Experten, allen acht DebattantInnen, die es über die Vorausscheide in den Klassen zum Schulwettbewerb geschafft hatten, ein großes Lob aus: Sowohl ihre rhetorischen und kommunikativen Fähigkeiten als auch die bisweilen beeindruckende Sachkenntnis wurden in den Halbfinaldebatten zum Thema: „Sollen Lehrer zu schulischen Zwecken mit ihren Schülern nicht mehr auf sozialen Netzwerken kommunizieren dürfen?“ sowie in der Finaldebatte zur Frage: „Sollten alle weiterführenden Schulen bis Klasse 10 Gemeinschaftsschulen werden?“, deutlich sichtbar. Das dialogische Prinzip der Debatte, eine politische Streitfrage gemeinsam, wenn auch aus gegensätzlichen Perspektiven mit jeweils verschiedenen Argumenten und Beispielen zu beleuchten, wurde vorbildlich umgesetzt.

Entsprechend beeindruckt wirken auch die Klassenkameraden im Publikum, die während der Debatten meist in konzentrierter Anspannung verharrten, die sich jeweils erst mit Bekanntgabe der Jury-Punkte in den Bereichen Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft löste.

„Jugend-debattiert“ ist ein seit 2002 bundesweit ausgetragener Schülerwettbewerb, der von verschiedenen Stiftungen finanziert wird und unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht. Über 150 000 SchülerInnen nahmen im letzten Wettbewerbsjahr in zwei verschiedenen Altersklassen (8-10 sowie 10-13 Klasse) teil. Am Ratsgymnasium könnte der Wettbewerb der Untertertia nun Teil des festen Unterrichtsprogramms werden, während für die Oberstufe ein „Debattierclub“ als Arbeitsgemeinschaft angeboten wird. Die talentiertesten DebattantInnen qualifizieren sich jeweils für den Regionalwettbewerb und haben die Chance auf das Bundesfinale im Sommer in Berlin.

 

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Die diesjährigen Bezirksmeisterschaften standen für die Turnerinnen und Turner des Ratsgymnasiums unter einem guten Stern. Nachdem sich bereits in der vergangenen Woche die Mädchenmannschaft der WK IV überraschend den Bezirksmeisterstitel erturnt hatte, gelang dies nun auch den Mädchen in der WK II. Melina Walter, Bernadette Böllhoff, Louise Sander, Tessina Tiemann und Pauline Küchler führten vom 1. Gerät an, bauten ihren Vorsprung souverän aus und verwiesen die Marienschule und die Theodor- Heuss- Realschule auf die Plätze. Damit gewannen sie nicht nur die interne Stadtmeisterschaft, sondern qualifizierten sich als Bezirksmeister des Regierungsbezirkes Detmold gleichzeitig für die Landesmeisterschaften in Hamm.

Besonders erfreulich war außerdem das gute Abschneiden der Jungenmannschaft in der WK III. Julius Sander, Linus Simon, Nolik Schnittger, Leo Binder, Louis von Nordeck und Leonard Mons lieferten sich einen spannenden Wettkampf mit der Theodor- Heuss- Realschule um den Stadtmeistertitel. Am Ende hatte das Ratsgymnasium die Nase vorn. Mit dem 2.Platz in der Gesamtwertung vor der Theodor- Heuss- Realschule und hinter dem Wittekind-Gymnasium aus Lübbecke durften sich die Jungen über den Gewinn des Stadtmeister- und des Vizebezirksmeistertitels freuen.

Herzlichen Glückwunsch!

Den Mädchen der WK IV des Ratsgymnasiums ist bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften im Gerätturnen ein historischer Sieg gelungen.

Dabei lieferten sich die Mädchen von Beginn an einen spannenden Wettkampf auf Augenhöhe mit der Mannschaft des seit Jahren dominierenden Grabbe-Gymnasiums Detmold.

Für Jana Kortkamp, Eleonora Cesaroni, Rebecca Tiemann, Isabell Schürmann, Alexandra Mens und Carla Keilbart wurde dieser Freitag, der 13. Dezember, nach einer staubedingten verspäteten Anreise am Wettkampfort Lübbecke und einem daraus resultierenden hektischen Einturnen doch noch ein Glückstag. Mit ihrem Sieg qualifizierte sich die Mannschaft für das Landesfinale in Köln.

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„Das Gehirn hat die Rechenleistung eines Hochleistungscomputers – mit dem Energieverbrauch einer 30-Watt-Glühbirne.“
A. Saria

 

Im Rahmen des Projektes „Lernpotenziale – Individuell fördern im Gymnasium“ haben sich die Lehrerinnen und Lehrer des Ratsgymnasiums an einem Pädagogischen Tag mit den Grundlagen des Lernens auf dem aktuellen Stand der Hirnforschung auseinandergesetzt. Einen wesentlichen Impuls dazu hat Prof. (em.) Dr. Heinz Schirp, Universität Münster, mit seinem Vortrag „Wie ,lernt‘ unser Gehirn: Neurodidaktische Zugänge zur Lern- und Unterrichtsentwicklung“ gegeben. Wichtige Aspekte des Vortrags waren die Neuronale Plastizität, Gedächtnisse und Speichervorgänge, Lern- und Enkodierblockaden sowie „gehirnfreundliche“ Lernarrangements und Lernstrategien.

Das Gehirn befindet sich ständig im „Umbau“ (Plastizität). Es entwickelt sich permanent durch die Auseinandersetzung mit der Umwelt, verknüpft Neues mit bestehenden Erfahrungen und Vorwissen. Emotionen spielen dabei eine „entscheidende“ Rolle. Auch soziale Interaktion und Bewegung sind wichtige Faktoren des Lernens.

Im Anschluss an den Vortrag haben fachbezogene und fächerübergreifende Arbeitsgruppen an der Übertragung auf Lernsituationen im Schulalltag gearbeitet.

 

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Prof. Heinz Schirp im Forum des Ratsgymnasiums