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Am 25. und 26. März 2026 fanden die diesjährigen Frühlingskonzerte am Ratsgymnasium statt und boten dem Publikum ein abwechslungsreiches und mitreißendes Programm. Unter der Leitung von Caroline Müller (leider erkrankt), Jakob Warlich, Dominik Hummel und Katharina Gärtner präsentierten Unterstufenchor, Orchester, Bläserkreis, Big Band und Gemischter Chor ihr Können.
Den Auftakt gestaltete der Unterstufenchor mit Stücken wie „Sithi Molweni – Let’s say hello“ und „You’re a friend“. Gemeinsam mit dem Gemischten Chor überzeugte er außerdem mit „Little Blue“, bei dem Lena Yang Thile, Yiye Zhao und Jenny Anh Doung Nguyen als Solistinnen und Solisten sowie ein Schlagzeugpart von Max Kramme für besondere musikalische Akzente sorgten. Das Orchester nahm das Publikum anschließend mit auf eine klangvolle Reise – unter anderem mit „Der König von Narnia“ und einem besonderen Highlight des Abends: „Interstellar“. Dieses Stück hatte in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung, denn es wurde zu Ehren von Artur Bonert aufgeführt, der die Ensembles verlässt. Über viele Jahre hinweg prägte er die Musikensembles am Klavier, Flügel und an der Orgel. Sein eindrucksvoller Orgelpart bei „Interstellar“ sorgte für einen emotionalen Moment und wurde vom Publikum besonders gewürdigt.
Nach der Pause, in der die SV Erfrischungen anbot, ging es ebenso abwechslungsreich weiter. Am Donnerstag konnten die Besucherinnen und Besucher in der Pause zusätzlich eine Kunstausstellung besuchen. Dort wurden Werke aus allen Jahrgangsstufen des vergangenen Schuljahres präsentiert – anders als sonst nicht nur Arbeiten des Abiturjahrgangs, da es in diesem Jahr aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 keinen solchen gab. Zum ersten Mal zu sehen war eine anlässlich des 75. Jubiläums des Schullandheims auf Langeoog im letzten Jahr erstellte Collage: Zahlreiche Einzelfotos von Schülerinnen und Schülern formten gemeinsam die Silhouette des Gebäudes.
Musikalisch überzeugte der Bläserkreis mit „Earth Song“ und „Snow Steps“, bevor ein weiterer Höhepunkt folgte: Das Stück „Liebe“ von Moop Mama, arrangiert von Dominik Hummel. Für ausgelassene Stimmung sorgte dabei der Rap von Jakob Warlich, der im Kapuzenpulli auftrat und mit begeistertem Johlen aus dem Publikum gefeiert wurde. Der Gemischte Chor setzte mit „High Hopes“ und „Imagine“ emotionale Akzente, wobei bei „High Hopes“ Maya Brinkmann, Juliane Holz, Moritz Prüßmeier und Marios Vafiadis die Solo-Gesangsparts übernahmen, bevor die Big Band mit Klassikern wie „Moondance“, „I’m still standing“ und „Megalovania“ für einen schwungvollen Abschluss sorgte, bei dem Felix Voll mit einem Trompetensolo in „Moondance“ glänzte.

                                                                                                                                                                M. Karmann, 28.03.2026