Unfallpräventionsprojekt 2018

Impressionen des diesjährigen Unfallpräventionsprojekt

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Parkour mit Rauschbrillen-Garten: Hier wird Trunkenheit oder Drogenkonsum mit seinen Auswirkungen auf die Koordination simuliert.

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Die Verkehrswacht mit den Großgeräten ermöglicht simuliertes Fahren und Überschlagen.

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Überschlagssimulator: Es wird erklärt, wie man sich im Falle eines Unfalls aus dem auf dem Dach liegenden Auto befreit.

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Wiederbelebungsübung mit Instruktoren der Schulsanitäter nach „staying alive“

 

Einladung zum Gesprächskonzert

Am Montag, dem 04.06.18, findet in der Aula um 16 Uhr ein Gesprächskonzert mit dem Abiturienten Rouven Gotthardt im RAhmen einer besonderen Lernleistung (5. Abiturfach) statt. Unter dem thematischen Aspekt "Die Sonatenhauptsatzform in der klassischen Klaviersonate am Beispiel Mozarts" werden Werke des berühmten Salzburger Komponisten gespielt und erläutert.

Gerwin, 30.05.18

Schülerinnen und Schüler besuchen das CERN

Schüler und Schülerinnen des Ratsgymnasiums und des Gymnasiums am Waldhof besuchen das CERN

Vom großen Teilchenbeschleuniger am CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, in der Schweiz hat so gut wie jeder schon einmal gehört. Aber diesen Ort wirklich zu besuchen und mit Wissenschaftlern am CERN über ihre Arbeit zu sprechen ist eine einmalige Chance und, das wissen wir spätestens seit der Serie "The Big Bang Theory", der Traum eines jeden Physikers.

Diese großartige Möglichkeit bot sich am 30. April 40 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, einschließlich des Physik LKs der Q1. Begleitet von Herrn Bormann und Frau Schulte konnten die Schüler und Schülerinnen einige Stunden am CERN verbringen und durch Vorträge, geführte Besichtigungen und Ausstellungen einen völlig neuen Eindruck davon gewinnen, wie moderne physikalische (Grundlagen-)Forschung betrieben wird.

Kernstück des CERNs ist der Large Hydron Collider, der mit einem Umfang von knapp 27 km den größten der insgesamt fünf Kreisbesschleuniger darstellt. An diesem werden zurzeit sieben Experimente durchgeführt, die Größten von ihnen sind ATLAS und CMS. ATLAS besteht in einem riesigen Detektor, durch den bei Zusammenstößen von stark beschleunigten Teilchen Extra-Dimensionen, Dunkle Materie und weitere Grundlangen für unser Verständnis des Universums erforscht werden. Erst am 4. Juli 2012 wurde durch ATLAS eine Theorie bestätigt, die schon seit den 1960er Jahren existierte: Die Entdeckung des Higgs-Bosons. Dieses nach dem britischen Physiker Peter Higgs benannte Teilchen ergänzt heute das Standardmodell der Physik so, dass erklärt werden kann, warum alles um uns herum überhaupt eine Masse hat.

Aber auch kleinere Experimente, die der Öffentlichkeit weniger bekannt sind, finden am CERN statt. So stehen beispielsweise in einer Halle, in der eigentlich supraleitende Kabel "trainiert" werden, zwei Metallcontainer, in denen die Wissenschaftler des CERNs auf die Bildung von Axionen hoffen, was einen erheblichen Fortschritt für die Erforschung der Dunklen Materie bedeuten würde: Das Experiment OSQAR. "In fünf Jahren gibt es für dieses Experiment entweder den Nobelpreis, oder alle haben es vergessen", scherzte eine Wissenschaftlerin des CERN.

Am Ende des Tages konnten alle etwas mitnehmen: Ein umfangreiches Verständnis für die Funktionsweise der Teilchenbeschleuniger, einen Überblick über die vielen Experimente, einen Eindruck von der Arbeit eines Wissenschaftlers am CERN.

Die Chance, dass im nächsten Jahr weiteren 40 Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit eröffnet wird, einen Blick auf das größte Experiment der Welt zu werfen ist nicht sehr groß, da  schon für den diesjährigen Besuch eine Vorlaufzeit von über einem Jahr benötigt wurde.

cern gruppe

 

Die Teilnehmer der Fahrt von 30.04.2018

Bio auf Englisch - Bilinguale Module in Kooperation mit der Universität Bielefeld

bil proj gruppeEinige biologische Fachbegriffe oder Abkürzungen aus dem Englischen kennt jeder, z.B. DNA, aber eine ganze Unterrichtseinheit in Deutsch und Englisch – das war für mehrere Biologie-Kurse aus der Stufe 10 des Ratsgymnasiums eine neue Erfahrung.

Der Übergang vom deutschsprachigen zum bilingualen Unterricht war manchmal leichter als gedacht, da Fachtermini oft ähnlich sind: „die Enzyme“ werden einfach zu „the enzymes“. Da die Unterrichtseinheiten mit Experimenten, einer (simulierten) Forscherkonferenz oder Sportübungen handlungsorientiert ausgerichtet waren, hatte das Sprechen auch immer einen konkreten praktischen Bezug. Zudem bekamen die Schülerinnen und Schüler Hilfsmaterialien: Arbeitsblätter auf Englisch (Pflicht) und Deutsch (zur Auswahl) sowie Glossare mit wichtigen Fachbegriffen. Wenn es mal auf Englisch nicht weiterging, … durfte auch Deutsch gesprochen werden.

Die Unterrichtseinheiten waren sicher herausfordernd, aber die Erfahrung auch lohnend, denn im Beruf oder Studium kann es ja später genauso gehen. Englisch ist als globale (Wissenschafts-)Sprache in vielen Bereichen und Studiengängen nicht wegzudenken.

 

bil proj einzelDie Module werden im Rahmen eines Dissertationsprojektes von Stephanie Ohlberger an der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld (Prof. Wegner) betreut. Dazu ein ausführlicher Bericht von Frau Ohlberger: Bilinguale Module am Ratsgymnasium Bielefeld.

 

 Fotos vom Workshop an der Uni Bielefeld im Rahmen der bilingualen Module

 

Dr. Heike Biermann, April 2018

 

Elternabend zum Thema "Pubertät"

Pädagogischer Elternabend am Ratsgymnasium zum Thema „Pubertät“

Etwa 50 Eltern folgten der Einladung zu einem pädagogischen Elternabend und erlebten einen kurzweiligen und interessanten Vortrag.

Thema:     "Kindern das Leben zumuten! - Selbstständigkeit in der Pubertät"
Pubertät – eine spannende Zeit für Jugendliche wie auch für ihre Eltern. Es geht um "Kinder", die zu Jugendlichen, zu jungen Erwachsenen und schließlich zu Erwachsenen heranreifen. Diese Entwicklung will gut begleitet werden; auch als ein Weg aus der Abhängigkeit - kleiner Kinder von ihren Eltern - bis hin zur notwendigen Selbstständigkeit erwachsener Menschen: ein Lernprozess für alle Beteiligten. Für die Kinder und Jugendlichen, die zunehmend mehr Selbstständigkeit erlernen müssen, aber auch einfordern - und für Eltern, die vor der Aufgabe stehen, genau diese Selbstständigkeit zu ermöglichen, zu fördern und zuzulassen.
Dieser Abend will ein Impuls für etwas mehr Gelassenheit sein und will zu einer Haltung beitragen, die dazu verhilft, Selbstständigkeit zu erlernen und zu leben – ohne jedoch die Beziehung zwischen Eltern und ihren jugendlichen Kindern aufgeben zu müssen.

Referentin:     Julia Fisching-Wirth
                     Dipl.-Soz.-Pädagogin, Dipl. Rel.-Pädagogin - Paderborn

Termin:          Dienstag, 24.04.2018, um 20.00 Uhr im Forum

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